Gesundheitspfad

In diesem Teilprojekt wird ein Gesundheitspfad am Beispiel von Patient:innen, die im Universitären Notfallzentrum des Inselspitals wegen muskuloskelettalen Schmerzen vorstellig werden, entwickelt, umgesetzt, evaluiert und optimiert. Es soll aufgezeigt werden, wie sich eine interdisziplinäre und interprofessionelle Betreuung dieser Patientengruppe über verschiedene Versorgungssettings hinweg etablieren lässt.

Zentral ist dabei eine Einschätzung der Schmerzsituation der Betroffenen. So soll nebst medizinischen Aspekten immer auch der psychosoziale Kontext berücksichtigt werden. Letzteres geschieht mittels standardisierter Screenings in Form von Fragebogen.

Zusätzlich kann frühzeitig ein Case Management involviert werden, um bei Betroffenen mit anhaltenden Schmerzen und ggf. (drohender) sozialer Exklusion (z.B. bei eingeschränkter Arbeitsfähigkeit) die Gesundheitsversorgung seit dem Aufenthalt im Notfallzentrum zu klären und falls nötig gesundheitsfördernde Massnahmen einzuleiten. Erfüllen Patient:innen entsprechende, noch zu definierende Kriterien, wird ein interprofessionelles Assessment der Situation angeboten. Je nach vorhandenen Bedürfnissen der Patient:innen kann das Case Management weitere Fachspezialisten einbeziehen und dabei unterstützen, ein auf den individuellen Kontext der Betroffenen entsprechend zugeschnittenes Versorgungsnetz zu etablieren.